Ripshorster Stadtgarten: Planungsvereinbarung unterzeichnet
Am 17. Juli 2026 unterzeichneten die Stadt Oberhausen und die Projekteigentümer, die Thelen Holding sowie die PLG Projektgesellschaft Lokschuppen GmbH, die Planungsvereinbarung für die Entwicklung des ehemaligen NEWAG-Areals. Damit ist ein wichtiger Meilenstein für die Zukunft der rund 13,5 Hektar großen Industriebrache an der Ripshorster Straße erreicht.
An dieser Stelle soll ein neues, überwiegend wohnorientiertes Quartier mit qualitätvollen Grün- und Freiräumen entstehen. Das Areal ist Teil des Masterplans Neue Mitte Oberhausen und blickt auf eine lange industrielle Geschichte zurück: Ursprünglich befand sich dort ein Eisenbahnausbesserungswerk, später wurde die Fläche durch die Neue Wagenbau- und Ausbesserungsgesellschaft (kurz NEWAG) genutzt. Die denkmalgeschützte NEWAG-Halle soll als prägendes Element erhalten und in die zukünftige Quartiersstruktur eingebunden werden.
Die Planung knüpft zugleich an die besonderen räumlichen Qualitäten des Umfelds an, darunter die benachbarte Riwetho-Siedlung, der Gehölzgarten Ripshorst und der Läppkes Mühlenbach. Ziel ist eine nachhaltige Quartiersentwicklung, die neuen Wohnraum, gemeinschaftliche Freiräume, bestehende Vegetation und das industrielle Erbe des Ortes miteinander verbindet.
Im nächsten Schritt beginnt ein öffentlicher Beteiligungs- und Qualifizierungsprozess. Bürger*innen, Anwohnende und weitere Akteur*innen erhalten die Möglichkeit, ihre Perspektiven und Anregungen in die Weiterentwicklung des städtebaulichen Konzepts einzubringen. Die Ergebnisse sollen anschließend in ein konkretisiertes Entwicklungskonzept einfließen.
SWUP begleitet und moderiert den Beteiligungsprozess. Bereits in der vorbereitenden Phase werden fachliche Grundlagen zusammengeführt, zentrale Fragestellungen abgestimmt und die öffentlichen Beteiligungsformate vorbereitet. Im Mittelpunkt stehen dabei unter anderem Städtebau und Freiraum, Mobilität, Umweltbelange sowie ein sensibler Übergang zur angrenzenden Riwetho-Siedlung.






