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"Beach Motel" und "Bretterbude"

Gestaltung der Freianlagen

Zur Entwicklung der touristischen Infrastruktur von Heiligenhafen ist der nördliche Abschnitt der Seebrückenpromenade und der Seebrückenvorplatz mit einem 4 Sterne Hotel („Beach Motel“) und einem 3 Sterne Hotel („Bretterbude“) bebaut worden. Die beiden Hotels bilden östlich und westlich des Seebrückenvorplatzes eine neue Raumkante zur Ostsee. Die Hotelanlagen umfassen Hotelapartments in Apartmentgebäuden, die sich in lockerer Stellung auf dem westlichen Grundstück verteilen sowie zwei Gebäude mit Shops und Hotelapartments an der Seebrückenpromenade. Zwischen den Hotels und Shops sowie der Seebrückenpromenade sind großzügige Terrassen angelegt worden, die neue Aufenthaltsqualitäten schaffen.

SWUP GmbH wurde vom Auftraggeber mit der Planung und baulichen Umsetzung der Freianlagen beauftragt.

In den Freianlagen der Hotels sind die jeweils erforderlichen Stellplätze und Zufahrten untergebracht. Für das Hotel Bretterbude wurden zusätzlich Standplätze für kleine Wohnmobile wie VW-Bullis, im Vorhaben bezeichnet als „Bulliplätze“ für Surfervans, angelegt. Die Verbindung von der Seebrückenpromenade zum drei Meter tiefer gelegenen Eingangsniveau des Hotels Bretterbude bildet die „Skatertreppe“, eine Kombination von Treppe und Skateranlage.

In den großzügigen Freianlagen des Beach Motels stellt die Entwicklung einer Dünentopografie und -bepflanzung den Bezug zum Strandumfeld her. Während die Stellplatzanlagen durch regelmäßige Bepflanzung mit Bäumen gegliedert werden, prägen auf den übrigen Grundstücksfreiflächen Baumanpflanzungen mit lockerer und landschaftlich typischer Verteilung das Erscheinungsbild.

Ein ca. 1.300 m2 großes Regenrückhaltebecken mit Röhrichtzonen sowie zahlreiche dezentrale Mulden dienen der Versickerung des Niederschlagswassers von Dachflächen, Stellplätzen und Zufahrtswegen.

Da das gesamte Gelände im hochwassergefährdeten Bereich liegt, waren besondere Schutzmaßnahmen erforderlich. Daher wurde eine um Teile der Anlage herum verlaufende Hochwasserschutzwand aus Winkelstützelementen und Verschlussbauwerken errichtet. Die Winkelstützen wurden nicht sichtbar in die Geländemodellierung integriert.