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Umweltgerechtigkeit in der Stadtentwicklung

Umweltgerechtigkeit im städtischen Raum ist ein junges Thema, das in der internationalen und nationalen Fachöffentlichkeit zunehmend an Bedeutung gewinnt. Das Konzept der Umweltgerechtigkeit zielt auf die Vermeidung und den Abbau der räumlichen Konzentration gesundheitsrelevanter Umweltbelastungen sowie auf die Gewährleistung eines sozialräumlich gerechten Zugangs zu Umweltressourcen.

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) und das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) haben 2015 die Studie „Umweltgerechtigkeit in der Sozialen Stadt“ aufgelegt. Höhepunkt dieses Forschungsvorhabens war der bundesweite Kongress im Juni 2016, an dem ca. 300 Vertreter/-innen aus Kommunen, Quartiersmanagements, Zivilgesellschaft, Politik und Wissenschaft teilnahmen. Ziel des Kongresses war es, für das Querschnittsthema „Umweltgerechtigkeit“ weiter zu sensibilisieren und die Implementierung des Themas im kommunalen Handeln zu fördern. Neben Impulsvorträgen gab es drei Fachforen für den Austausch von Akteuren und Fachsichten.

Yolanda Arias von SWUP GmbH moderierte eines der Fachforen. Es wurden Projektbeispiele aus verschiedenen Städten Deutschlands vorgestellt und Perspektiven für mehr Umweltgerechtigkeit diskutiert. Darüber hinaus standen Erfolgsfaktoren und Hürden bei der Umsetzung der Vorhaben im Mittelpunkt des Austausches.