Sie sind hier

Im März 2018 wurde SWUP GmbH Landschaftsarchitektur, Stadtplanung und Mediation beauftragt :

Die Parkanlagen Bosepark, Lehnepark, Alter Park, Franckepark im Rahmen des Berliner Programmes für Nachhaltige Entwicklung (BENE) werden ertüchtigt.

Der Beauftragung von SWUP ist im März 2016 eine Beantragung zur Förderung durch das Straßen- und Grünflächenamt Tempelhof-Schöneberg von Berlin, Fachbereich Grünflächen, vorangegangen. Anlass der Antragstellung von Mitteln aus dem BENE-Fördermitteltopf ist die Aufwertung des Grünzugs Bosepark, Lehnepark, Alter Park und Franckepark. Die Parks sollen als vollständig nutzbares Band ertüchtigt werden. Maßnahmen im Gehölzbestand und an den Kleingewässern sollen die biologische Vielfalt fördern und die Erholungsqualität verbessern. Die Überarbeitung von Teilen der Wegebeläge soll den Verbund und die barrierefreie Nutzbarkeit verbessern. Durch die Maßnahmen werden Pflegerückstände behoben und die Attraktivität der Parks für die Besucher gesteigert.

Das Projektgebiet liegt im Bezirk Tempelhof und erstreckt sich als Grünzug mit einer Gesamtfläche von ca. 12,1 ha über knapp einen Kilometer Luftlinie von der Bosestraße über den Tempelhofer Damm bis hin zur Albrechtstraße. Geprägt wird der Grünzug durch die beiden Gewässer Wilhelmsteich und Klarensee, die Dorfkirche Tempelhof, das Rathaus Tempelhof und das Tiergehege im Franckepark. Neben der Versorgung von städtischem Grün im Wohngebiet kommt der Grünverbindung auch eine hohe historische Bedeutung zu. Aus diesem Grund stehen der Lehnepark, Alter Park und Franckepark unter Gartendenkmalschutz.

Die Ertüchtigung der Grünflächen sieht für jeden Park individuelle, bedarfsgerechte Maßnahmen vor. Da eine vollumfängliche Sanierung der Parks mit dem zur Verfügung stehenden Budget nicht möglich ist, werden ausgewählte Bearbeitungsflächen zusammengestellt. Dabei werden für die Erlebnis- und Nutzungsqualität relevante Parkbereiche erfasst. Der Fokus der Maßnahmen liegt auf dem vielfältigen, aber überalterten Gehölzbestand, der teils nur einschichtig bestanden ist. Im Sinne der nachhaltigen Bestandssicherung und weiteren Qualifizierung sind umfängliche fach- und sachgerechte Schnitt- und Pflegemaßnahmen sowie in Teilbereichen Rodungen und Neupflanzungen erforderlich. Gemäß den Förderkriterien sollen mehrschichtige naturnahe Anpflanzungen die Erholungsqualität und insbesondere die biologische Vielfalt fördern.

Das Projekt wird begleitet von mehreren Beteiligungs- und Informationsveranstaltungen, in denen ein gemeinsamer Austausch in Arbeitsgruppen erfolgt.